FAQ

Häufige Fragen

Ihre Frage ist nicht dabei? Stellen Sie sie gern per E-Mail oder Telefon, Sie bekommen immer eine persönliche Antwort.

Was genau ist Osteopathie beim Tier?

Osteopathie ist eine manuelle Behandlungsform: Untersuchung und Behandlung erfolgen ausschließlich mit den Händen, ohne Geräte, Medikamente oder Injektionen. Gesucht wird nach Blockaden: Einschränkungen der Beweglichkeit von Gelenken, Muskeln, Faszien oder Organen. Werden sie sanft gelöst, kann die Selbstregulation des Körpers wieder arbeiten. Mehr dazu: Was ist Osteopathie?

Ersetzt die Osteopathin den Tierarzt?

Nein, das ist ein zentraler Grundsatz. Eine Tierosteopathin stellt keine veterinärmedizinische Diagnose und ersetzt die Tierarztpraxis nicht; Osteopathie wirkt ergänzend. Bei akuten oder schweren Beschwerden (Kolik, Fieber, Verletzungen, plötzliche starke Lahmheit) ist die Tierarztpraxis immer der erste Schritt.

Eine Überweisung ist für einen Termin übrigens nicht erforderlich.

Bei welchen Beschwerden des Pferdes hilft Osteopathie?

Zum Beispiel: Steifheit oder Schiefe, Mühe mit Stellung und Biegung, Probleme beim Angaloppieren, Taktfehler, Widersetzlichkeit beim Reiten, Empfindlichkeit beim Putzen oder Satteln, Buckeln, Headshaking, Wesensveränderung, nachlassende Leistung oder wiederkehrende Verletzungen. Auch präventiv ist ein Check sinnvoll. Details: Pferdeosteopathie.

Und beim Hund?

Typische Anlässe: steifes Aufstehen, kein Springen mehr aufs Sofa oder ins Auto, Mühe beim Treppensteigen, Lahmheit oder schiefes Laufen, Schmerz bei Berührung, verändertes Verhalten, Reha nach Operation oder Verletzung sowie Unterstützung des älteren Hundes. Siehe Hundeosteopathie.

Wie läuft ein Termin ab und wie lange dauert er?

Ein Termin umfasst eine ausführliche Anamnese, Beobachtung im Stand und in der Bewegung, die Untersuchung des ganzen Körpers mit den Händen, die Behandlung und eine klare Beratung für zu Hause. Rechnen Sie mit 60–75 Minuten beim Pferd und 45–60 Minuten beim Hund. Alles Schritt für Schritt: Ablauf.

Ist die Behandlung schmerzhaft für mein Tier?

Nein. Gearbeitet wird mit sanften, tierfreundlichen Techniken; die meisten Tiere entspannen sichtbar, Seufzen, Kauen, ein sinkender Kopf beim Pferd. Danach kann das Tier ein bis zwei Tage müde sein oder leichten Muskelkater haben. Das gehört zum Verarbeitungsprozess.

Wie viele Behandlungen sind nötig?

Oft genügt eine Behandlung. Manchmal folgt eine zweite, meist vier bis sechs Wochen später. Bei chronischen Beschwerden kann eine kurze Serie sinnvoll sein, das bespricht Jolanda vorab mit Ihnen. Zur Prävention wählen viele Besitzer einen Check ein- bis zweimal pro Jahr.

Was muss ich nach der Behandlung beachten?

Ruhe gibt dem Ergebnis Raum. Faustregel: erste Woche kein Training (freie Bewegung auf Weide oder Paddock ist gut; Hunde kurze Leinenspaziergänge), zweite Woche locker aufbauen, ab Woche drei schrittweise zurück zum normalen Niveau. Den genauen Plan bekommen Sie nach dem Termin mit.

Wie schnell sehe ich ein Ergebnis?

Das ist je nach Tier und Beschwerde unterschiedlich. Manche zeigen sofort einen Unterschied, bei anderen kommt die Verbesserung allmählich in den Wochen nach der Behandlung. Der Körper arbeitet bis etwa sechs Wochen nach, dann ist ein guter Moment, das Ergebnis zu beurteilen.

Dürfen tragende Stuten, Welpen oder alte Tiere behandelt werden?

Ältere und heranwachsende Tiere profitieren oft besonders von den sanften Techniken, die Behandlung wird immer an Alter und Kondition angepasst. Tragende Stuten werden in den ersten Monaten der Trächtigkeit grundsätzlich nicht behandelt. Im Zweifel: einfach kurz vorab besprechen.

Wie bereite ich den Termin vor?

Pferd: sauber und trocken, ein ruhiger Platz mit ebenem Boden, Halfter und Strick griffbereit, nicht unmittelbar vorher intensiv trainieren. Hund: ein ruhiger Raum, vorher kurz lösen, nicht direkt vor dem Termin füttern. Tierärztliche Befunde sind immer willkommen.

Was kostet ein Termin und übernimmt die Versicherung etwas?

Ein osteopathischer Termin kostet 100 € für ein Pferd und 85 € für einen Hund, inklusive Anamnese, Untersuchung, Behandlung und Beratung. Im Umkreis von 15 km um Geesteren fällt keine Anfahrt an; darüber hinaus 0,35 € pro Kilometer. Manche Tierkrankenversicherungen erstatten Osteopathie (teilweise) über Zusatzpakete; eine Rechnung erhalten Sie auf Wunsch. Siehe Preise.

In welchem Gebiet ist De Kronkelbeek tätig?

Von Geesteren (Region Twente, nahe der deutschen Grenze) aus behandelt Jolanda vor Ort in den ganzen Niederlanden, in Deutschland, Belgien und Luxemburg. Weiter weg? Auf Anfrage ist vieles möglich.

Woran erkenne ich eine gut ausgebildete Tierosteopathin?

Die Berufsbezeichnung ist nicht gesetzlich geschützt, achten Sie deshalb auf die Ausbildung. Jolanda ist ausgebildet am ICREO (International College for Research on Equine Osteopathy, gegründet 1997): eine dreijährige Ausbildung in Osteopathie für Pferd und Hund, unterrichtet ausschließlich von Humanosteopathen und nur mit (para)medizinischer Vorbildung zugänglich. Mehr über Jolanda.