Pferdeosteopathie

Für Pferde aller Rassen und Größen

Vom Shetty bis zum Kaltblut, vom Freizeitpartner bis zum Sportpferd: Jedes Pferd verdient einen Körper, der sich frei bewegen kann. Jolanda behandelt bei Ihnen im Stall, in vertrauter Umgebung.

Warum Osteopathie beim Pferd?

Ein Pferd ist gebaut, um sich zu bewegen, doch was wir von Pferden verlangen, ist nicht immer das, was die Natur vorgesehen hat. Das Tragen eines Reiters, einseitiges Training, ein Sattel, der nicht ganz passt, ein Sturz auf der Weide oder zu schneller Aufbau beim jungen Pferd: All das kann Spuren im Körper hinterlassen. Das Pferd kompensiert klug und lange, bis die Reserven aufgebraucht sind. Dann zeigen sich die Beschwerden, die Sie als Besitzer oder Reiter spüren, oft an ganz anderer Stelle als dort, wo alles begann.

Die Osteopathin sucht nicht nur danach, wo das Pferd aktuell fest ist, sondern auch danach, warum. Durch die Untersuchung des ganzen Körpers und das sanfte Lösen von Blockaden bekommt das Pferd die Chance, Balance und Geschmeidigkeit zurückzugewinnen.

Signale

Wann an Osteopathie denken?

Achten Sie weniger auf ein einzelnes Signal als auf das Muster: ein Pferd, das „anders ist als sonst“.

Unter dem Sattel

  • Steifheit; Mühe mit Stellung, Biegung oder Nachgeben
  • Schiefe, Taktfehler oder wechselnde Anlehnung
  • Probleme beim Angaloppieren, falscher Galopp, Kreuzgalopp
  • Stolpern, Triddeln oder Eilen
  • Mühe mit Versammlung, weggedrückter Rücken
  • Widersetzlichkeit: Buckeln, Stehenbleiben, gegen die Hand
  • Nachlassende Leistung, unklare Lahmheiten

Pflege & Verhalten

  • Empfindlich oder abwehrend beim Putzen und Berühren
  • Beißen oder Treten beim Satteln und Gurten
  • Unruhe, kein ruhiges Stehen, Anspannung
  • Headshaking
  • Plötzliche Wesens- oder Launenveränderung
  • Rückzug vom Kontakt mit Reiter oder Herde

Gesundheit & Zucht

  • Wiederkehrende Kolikneigung, Verdauungsprobleme
  • Stumpfes Fell, schlechter Fellwechsel, schwache Abwehr
  • Erholung nach Sturz, Trauma oder Krankheit
  • Rossigkeits- und Fruchtbarkeitsprobleme
  • Hals- und Rückenbeschwerden bei Deckhengsten
  • Präventiver Check junger oder älterer Pferde

Akute Kolik, Fieber oder eine Verletzung? Rufen Sie immer zuerst Ihre Tierarztpraxis an. Osteopathie ergänzt die tierärztliche Versorgung, sie ersetzt sie nicht.

Dressurreiterin auf einem weißen Pferd in grüner Umgebung

Sport & Freizeit

Geschmeidigkeit, die Sie im Sattel spüren

Beim Sportpferd kann Osteopathie den Unterschied machen zwischen „fast“ und „genau richtig“: eine freiere Schulter, ein tragender Rücken, eine ehrliche Anlehnung. Da dem Körper nichts zugeführt wird, keine Präparate, keine Injektionen, passt eine Behandlung auch ins Turnierumfeld.

Viele Reiter entscheiden sich für einen präventiven Check, ein- bis zweimal pro Jahr oder zu Saisonbeginn und -ende. So werden kleine Einschränkungen gelöst, bevor Beschwerden daraus werden.

So läuft eine Behandlung ab

Gut zu wissen

Was dürfen Sie erwarten?

  • Dauer: Ein Termin dauert in der Regel 60 bis 75 Minuten, inklusive Anamnese, Untersuchung, Behandlung und Beratung.
  • Anzahl der Behandlungen: Oft genügt eine Behandlung; manchmal folgt eine zweite nach 4 bis 6 Wochen.
  • Nachwirkung: Der Körper arbeitet bis zu sechs Wochen nach der Behandlung weiter.
  • Nachsorge: Sie erhalten einen klaren Ruhe- und Aufbauplan sowie Empfehlungen zu Training, Ausrüstung und Management.
  • Akupressur: Wo sinnvoll, ergänzt Jolanda die Behandlung um Akupressur, beruhigend und unterstützend.
Termin für Ihr Pferd
Nahaufnahme von Auge und Mähne eines Fuchses

Im Stall, wo auch immer

Behandlung in vertrauter Umgebung

Jolanda kommt zu Ihnen in den Stall, in den Niederlanden, Deutschland, Belgien und Luxemburg. So bleibt Ihr Pferd entspannt, und sie sieht das Tier dort in Bewegung, wo es zu Hause ist.

Preise & Einsatzgebiet